New Babylon 2.0 / Kultur und Raum gehören dir, was machst du daraus?

New Babylon ist die Stadtutopie des Künstlers Constant, die dem homo ludens gewidmet ist. Constants Vision ist eine vollständig flexible Lebensumgebung; eine offene Stadt ohne Grenzen. Menschen gestalten darin ihre Lebenswelt permanent, gemeinsam, spielerisch. Kultur gehört dabei allen und ist Teil der Lebenswelt. Heute bieten neue Technologien spannende Potentiale, Constants Ideenwelt weiterzuentwickeln und dadurch unseren Lebensraum neu zu definieren. Lasst uns gemeinsam New Babylon ins digitale Zeitalter übertragen!

Das Schweizer Start-Up New Babylon Creations hat sich der Vision Constants verschrieben. Wie können wir Kultur neu digital erleben und zugänglich machen? Und wie können wir ein  solches Erlebnis im öffentlichen Raum zugänglich machen? Mit der BUX App (iOS) wurde ein erstes Werkzeug entwickelt, welches den homo ludens in Zürich dabei unterstützt, sich Literatur im Zuge einer spielerischen Stadtnutzung anzueignen und dabei an der Schnittstelle von digital und analog funktioniert. BUX ist nur eine Spielform, wie neue Technologien intelligent genutzt werden, um dem menschlichen Spieltrieb Ausdruck zu verleihen und Kultur als gemeinsames Gut in unseren Alltag einzuflechten. Weitere Möglichkeiten, neue Technologien in Constants Vision von New Babylon zu integrieren scheinen unbegrenzt. Lasst uns New Babylon ins digitale Zeitalter befördern und dieser Utopie einen neuen Anstrich verleihen!

In unserem Workshop werden wir Ideen entwickeln, wie der Mensch sich den Raum mittels Interactive Storytelling individuell aneignen kann. In diesem Sinne; Kultur und Raum gehören dir, was machst du daraus?

http://newbabyloncreations.net/

Ablauf des Workshops:

Input New Babylon Creations (10’)

1. Runde Prototypen basteln – in die Breite (20’)

In Kleingruppen à 5 Personen werden mehrere Ideen (max. 3) angedacht, die an Constants New Babylon anknüpfen und dabei neue Medientechnologie für ein spielerisches, gemeinsames (Kultur-)Erlebnis im öffentlichen Raum verwenden.

Jede Idee wird in einen sehr einfachen Prototyp gegossen, um gemeinsam daran arbeiten und weiterdenken zu können. Dazu werden verschiedenste Materialien zur Verfügung stehen (Papier, Schnur, Karton, Knete, etc.).

Kurze Präsentation der Ideen im Plenum (10’)

2. Runde Prototyp weiterentwickeln – in die Tiefe (10’)

Jede Gruppe wählt eine Idee (es muss nicht eine eigene sein) und entwickelt sie weiter. Der Prototyp wird verfeinert, die Idee ausgearbeitet.

Präsentation und Diskussion der Prototypen im Plenum, Abschluss (10’)