Logistik ohne Emissionen – wie soll das gehen?

Durch die Digitalisierung hat sich auch die Logistikbranche fundamental verändert. Wir kaufen nicht nur immer mehr online ein, wir wissen auch jederzeit, wo unsere Sendung gerade ist, und können sie dort empfangen, wo es für uns gerade am günstigsten ist. Aber wir wollen deswegen auch kein schlechtes Gewissen haben. Deshalb muss die Logistik der Zukunft nicht nur intelligent sein, sondern auch grün – am besten sogar emissionsfrei. Wie kann das funktionieren, und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?

Nachhaltigkeit ist gefragt wie nie: Immer mehr Menschen entscheiden sich für Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen, die verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umgehen und Umwelt und Klima schonen. Doch was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit im Zeitalter der Digitalisierung, in der Ära von E-Commerce und globaler Vernetzung? Heißt das, dass wir die Zeit anhalten und Fortschritt, Wachstum und Innovation ausbremsen müssen? Der Blick auf die Logistik zeigt: im Gegenteil. Dort ist Nachhaltigkeit nämlich ein echter Innovationstreiber.

Deutsche Post DHL Group hat in den letzten Jahren etliche Innovationen entwickelt, mit denen die Logistik grüner werden soll. Dafür blickt das Unternehmen auch über den Tellerrand der eigenen Branche hinaus – und betritt gelegentlich sogar Neuland: Für sein elektrisches Zustellfahrzeug ist der Logistikkonzern etwa in den Automobilbau eingestiegen – inzwischen sind 2.500 dieser selbstgebauten „Streetscooter“ im Einsatz. Sie sind leise, emissionsfrei, ergonomisch und wartungsfreundlich – kurz: nachhaltig.

Bis 2050 will Deutsche Post DHL Group seine logistikbezogenen Emissionen auf null reduzieren. Doch wie realistisch ist diese Vision? Wie kann eine emissionsfreie Logistik aussehen? Und welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung? Diese und ähnliche Fragen soll der Vortrag anhand praktischer Beispiele beantworten. Und was unbeantwortet geblieben ist, darüber kann im Anschluss diskutiert werden.