re:publica 17 - Business & Work

Beyond the Industry 4.0, Internet of Things or Big Data buzzwords: these terms are standard in the discussion of how new technologies will change our daily life, particularly in the context of work. But, simply name dropping doesn't really help us to understand what and how exactly technology is changing in our world of work.

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Krieg der Blocker - Kein Problem anderer Leute

Torsten Kleinz

Ein Adblocker ist schnell installiert und befreit von nervtötender Werbung, schützt sogar vor Malware. Doch wenn hundert Millionen Nutzer Werbung verweigern, sieht die Sache plötzlich ganz anders aus. Der Kampf Adblocker versus Blocker-Blocker verändert die Web-Landschaft bereits. Immer mehr Teile des Netzes verschwinden hinter Paywalls, Fake-News hingegen florieren.
Auch Provider mischen im Streit mit. Während sich Verizon mit unlöschbaren Super-Cookies als ultimativer Werbedienstleister anbietet, löscht Digicell für seine Mobilfunk-Kunden in Jamaica Werbung aus dem Datenstrom. Die scheinbar gegensätzliche Strategie dient jedoch in Wahrheit dem gleichen Zweck: Beide Provider wollen sich am Werbeumsatz beteiligen. Bei den Herstellern von Adblockern und Browsern sieht es ähnlich aus. Viele möchte sich mit Maßnahmen gegen überbordende Werbung schmücken, doch gleichzeitig an den Werbeumsätzen partizipieren.
Grund für das festgefahrene Debakel ist auch der Vormarsch der programmatischen Werbung. Hatten Werbetreibende vor einigen Jahren wenigstens eine grobe Ahnung, wo sie inserieren, wird Werbung immer mehr über Echtzeit-Werbemärkte verteilt. Noch während eine Webseite lädt, wird im Hintergrund ausgehandelt, welche Werbung auf welchem Platz erscheinen soll.
Kann es einen Ausweg geben? Alle Seiten versprechen bessere Werbung: Adblock Plus hat vor fünf Jahren das "Acceptable Ads"-Programm gestartet, die Werbeindustrie antwortete kürzlich mit der "Coalition for Better Ads", Werbeplattformen wie Facebook und Google hingegen versprechen bessere Werbung durch noch mehr Nutzerdaten.

#HRFestival: Wie engagiere ich eine internationale Mitarbeiterschaft in der Ära der Digitalisierung?

Verena Amonat

In dem wohl internationalsten Logistikunternehmen der Welt sind die Erfahrungen unserer Mitarbeiter sehr unterschiedlich: vom Kurier, der jeden Tag seine Kunden zufrieden mach will hin zum hochspezialisierten Experten, der unsere Zukunft mit seiner Arbeit schärft, beispielsweise in Themen wie Drohnen oder virtuelle Realität. Was aber haben sie alle gemeinsam? Sie wollen jeden Tag ein gutes Erlebnis in ihrer Arbeit.
Wir möchten unsere Erfahrungen auf der Reise zu engagierten Mitarbeitern teilen und mit Ihnen diskutieren, wie HR Profis die digitale Transformation erfolgreich nutzen können, um jeden Tag eine noch bessere Mitarbeitererfahrung zu kreieren.

#HRFestival: Plötzlich Digital – Und was nun? „Vom Opfer zum Täter, oder: Die Lust an der Gestaltung unserer Zukunft.“

Ursula Schütze-Kreilkamp

Digitalisierung, Demokratisierung, hierarchiefreies Arbeiten in liquiden Strukturen… Eine Welle an Veränderung kommt auf uns zu – was bedeutet das für uns? Als betroffene Mitarbeiter, Führungskräfte, HRler? Liegt in der Digitalisierung die Chance uns von standardisierten Routinearbeiten zu befreien, um uns dem professionell zuzuwenden, was wir sein wollen: People Manager, Transformer, Zukunftsgestalter! Nie war es wichtiger den Einzelnen, Teams, bis hin zu ganzen Unternehmen zu entängstigen und die Energie in Lust auf die Gestaltung der digitalen (Arbeits-) Welt zu lenken.

#HRFestival: Change Management Podiumsdiskussion: "Digitale Tranformation ist ein Cultural Change im Unternehmen - nicht nur Technik"

Katharina Heuer, Sascha Pallenberg, Harald Schirmer, PD Dr. Christopher Jahns

Die digitale Transformation hat nun alle Unternehmen in Deutschland erfasst. Viele Projekte wurden gestartet und es gibt erste Erfolge aber auch noch grosse Hürden zu überwinden. Mitarbeiter wollen eingebunden werden, Führungskräfte müssen loslassen lernen, Sozialpartner wie Betriebsräte und Gewerkschaften müssen als Unterstützer gewonnen werden und die Geschäftsführer müssen Visionen und Strategien dynamisch anpassen. Unsere Podiumsteilnehmer bringen unterschiedliche Erfahrungen mit und werden diese mit dem Publikum diskutieren.

#HRFestival: Let's change: Wie HR Impulsgeber und Führung digital wird

Frank Kübler, Michael Bolk

Smarte Tools unterstützen das Management dabei, Mitarbeiterführung neu zu gestalten. Klar definierte HR Feedbackprozesse in Echtzeit ermöglichen nicht nur evidenzbasierte Wertbeiträge sondern akzentuieren auch die Bedeutung des einzelnen Mitarbeiters als den entscheidenden Faktor in der Wertschöpfungskette. Als Berater für digitalen Wandel kooperiert die KPMG AG u.a. mit dem Start Up Leada AG, um Mandanten in ihrem Digital Change Prozess optimal begleiten zu können.

Future of Work: How can Germany be a leader in the Digital Economy? (en)

Steven Hill, Anke Hassel, Max Neufeind, Anna-Katharina Alex

How can Germany can be a leader in the Digital Economy? Rather than copying the Silicon Valley model, how can Germany forge a new “Way of Innovation” that ensures a more tech-driven economy doesn’t further enlarge the gap between the “haves” and “have-nots”? Silicon Valley has launched new startup companies and corralled our private data in ways that both amaze and alarm us. But the most profound change of all is coming in how people work. Many businesses today prefer to hire workers who are contractors, freelancers and solo self-employed rather than permanent or full-time, because they want a labor force they can turn on and off like a light bulb – “fired by algorithm.” Many of these companies pay low wages, with no social welfare protections and little future. Some experts view this model as a threat to Germany’s prosperity, which has been based on solidarity and co-determination between the different economic sectors. Germany appears to be only a few years behind the US in experiencing this new type of “job inequality,” in which certain types of jobs are a lot better than others. Could a universal, portable social welfare net that covers all workers, including freelancers, help preserve a broadly shared prosperity in Germany? Could a Guaranteed/Universal Basic Income play that function? Or how about other ideas proposed by government leaders, such as to create more flexibility in the workday for employed people?  
Panelists include: 
Steven Hill is a frequent columnist for Die Zeit and Handelsblatt, and author of the recently published  book "Die Startup Illusion: Wie die Internet- Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert" (Droemer Knaur, May 2017). www.Steven-Hill.com and @StevenHill1776
Prof. Dr. Anke Hassel is Professor of Public Policy at the Hertie School of Governance and Academic Director of the Institute of Economic and Social Research (WSI), an independent academic institute within the Hans-Böckler-Foundation. Her research centres on business systems, labour rights and corporate social responsibility.  @AnkeHassel 
Dr. Max Neufeind is a researcher and adviser on the future of work. He is a policy fellow with the Berlin-based think tank Das Progressive Zentrum and a member of TT30, the young think tank of the Club of Rome. @MaxNeufeind https://youtu.be/ox944_CBsSQ
Anna Alex is the co-founder and CEO of Outfittery, a personal shopping service for men. Anna studied in Freiburg and Paris, and started her career at Rocket Internet in Berlin. She was head of IT at a Swiss online company before she fulfilled her dream of starting Outfittery. @AnnaAlexxx  

#HRFestival: Kollege Watson hilft dem Personaler - Die neue Studie der IBM zu kognitiven System in HR

Vanessa de Zeeuw

Kognitive Systeme erleichtern und verbessern zunehmend auch die Arbeit im Personalbereich - sie helfen zum Beispiel dabei, Lerninhalte individueller aufzubereiten, kündigungsgefährdete Mitarbeiter zuverlässig zu identifizieren oder Zusammenhänge unterschiedlichster Datenbestände zu erkennen und Aktionen vorzuschlagen. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mitarbeiter: Informationen werden ihm zielgerichteter aufbereitet, seine Entscheidungen werden untermauert, Risiken und Potentiale werden ihm avisiert.
Der Weg in die digitale Ära kann auch in Etappen geschehen - wichtig ist, dass Organisationen jetzt die notwendigen Schritte erkennen und in Angriff nehmen. Wie das aussehen kann stellen wir Ihnen hier anhand der Ergebnisse unserer globalen IBM Cognitive HR Studie vor.

#Schichtwechsel Kreativität – Surface Studio als digitales Atelier für Creative Professionals

Andre Hansel, Tanja Cappell

Egal ob Smartphone, Tablet oder Laptop – Devices müssen den sozialen, kulturellen und technischen Bedürfnissen ihrer Nutzer entsprechen und den Alltag der Menschen verbessern. Dabei geht es immer stärker darum, bestehende Hardware-Formate aus der Perspektive der Anwender weiterzuentwickeln und Möglichkeiten für neue, moderne Arbeitsweisen zu schaffen. Diesen Anspruch verfolgt Microsoft auch mit dem neuen Surface Studio: Anders als herkömmliche All-in-One PCs lässt sich das Gerät per Touch und Stift bedienen. Das hochauflösende 28-Zoll 4K-Display lässt sich dank eines speziellen Zero-Gravity Scharniers mit einer Hand in einen 20 Grad Winkel bringen. In Kombination mit Zubehör wie dem Surface Dial wird es so im Handumdrehen zu einer digitalen Zeichenfläche für kreatives Arbeiten.
Gemeinsam mit Visual Coach und Lettering Artist Tanja Cappell alias „Frau Hölle“ wird Andre Hansel, Senior Product Manager Surface Commercial bei Microsoft, das Surface Studio vorstellen und Möglichkeiten für intuitives digitales Zeichnen und Designen am Gerät zeigen. In einer kleinen Hands-On Session im Anschluss können die Teilnehmer das neue Device selbst ausprobieren.

Prototyping als Methode für Produkt- und Serviceinnovation

Katharina Beckenhaub, Carolina Arévalo-López

Frei denken und experimentieren, ausprobieren, verwerfen oder umsetzen – mit dem Design Thinking Ansatz sollen Ideen so schnell wie möglich in die Realität umgesetzt werden. Unsere VertreterInnen geben euch in diesem Workshop Einblick in den Design-Thinking Prozess im d.lab-Innovationslabor bei der Deutschen Bahn mit dem Schwerpunkt auf die Prototyping Phase. Ihr lernt verschiedene Prototyping-Methoden kennen, entwickelt selbst eine Idee für Kunden und gestaltet diese konkret aus.