re:publica 17 - Politics & Society

Politics and society, in all their many facets, have rarely been as of crucial topics as they are now and re:publica 2017 will be looking at this thematic closer than ever.

While civic tech is a natural thematic overlap for us, we will also be examining the interplay of technology and society on the day-to-day basis. Some of the success stories include increased awareness and defence of digital civil rights and the ongoing support from our and many other communities for refugees.

However, with algorithms, a post-factual age where examination and evaluation are near impossible, filter bubbles, and the apparent inability to create dialogue we can't ignore that some of these causes stem from this interplay of tech and society.

The question, of how we interact (digitally) with each other, remains: does the platform society influence the way we spread and shape our own opinions?

Legitimised, yet still scandalous, mass surveillance, targeted selection of data, digital policy, and social media shutdowns as means of control prior to elections will all be discussed in 2017.

How are the international movements for digital democracy and open data developing? What social and legislative processes should be initiated to shadow ever accelerating automation? Where humans reasoning fails, can the “incorruptible” blockchain deliver on its promise of outsourcing essential processes?

We want to create a space where we can dissect and analyse – and develop approaches to mitigate problematic developments. Despite all set-backs there is still room for success stories!

re:publica

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Future. Future! Future? Technology worldwide – between utopia and dystopia (en)

Thomas Silberhorn, Puno Selesho, Kamau Gachigi, Wolfgang Fengler, Ahmad Mobayed, Joana Breidenbach, Melanie Stein

The digital transformation oscillates between the extremes: hate speech, surveillance, automation in the world of work on the one hand. On the other hand - access to education online, drones as suppliers in remote areas, transparency and participation. The reality and our future are somewhere in between. But how do we achieve a balance in a globalized world? In a world in which the realities of people could not be more different. The Federal Ministry for Economic Cooperation and Development is asking itself precisely this question.

In this session, we highlight various future scenarios. What kind of digital technologies are going to prevail and determine our lives in the year 2030? What kind of digital technologies might take hold in developing and emerging countries in the long run?

We invited exciting guests who will present their insights and do a ‘reality check’ with us to see what is really possible.

Keine Angst vor Experimenten: Plädoyer für eine agile Arbeitspolitik

Thorben Albrecht, Katja Weber

Das Weißbuch Arbeiten 4.0 ist da. Die Besucher*innen der #rpTEN haben mit ihren Kommentaren und Anregungen einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Aber wie geht es weiter? Kommt jetzt ein großes Arbeiten-4.0-Gesetz? Das wäre zu kurz gedacht. Wer den digitalen Wandel der Arbeitswelt gestalten will, braucht den Mut, innovative Konzepte zu erproben - in Unternehmen, aber auch in der Politik. Wie kann eine lernende Arbeitspolitik aussehen? Diskutieren Sie mit Staatssekretär Thorben Albrecht!

Etwas Empirie: Was wir wirklich über Filterblasen, Fake-News und die digitale Öffentlichkeit wissen

Konrad Lischka, Christian Stöcker

Wir setzten der leicht hysterischen Debatte über Öffentlichkeit in der digitalen Sphäre Rationalität und Empirie entgegen. Wir beantworten nach bestem Wissen und Gewissen drei Fragen: Was wissen wir darüber, wie Algorithmen, Plattformen, Bots etc. die Öffentlichkeit verändern? Was wissen wir nicht? Was tun?
Wir analysieren und präsentieren die empirischen Ergebnisse zu Merkmalen von Inhalten, Nutzern, Medien und Plattformen. Welche Faktoren wirken auf Öffentlichkeit und Diskurs in der digitalen Sphäre? Zum Beispiel: Emotionalisierte Inhalte, Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung bei Aufmerksamkeitsverteilern, Psyche und soziale Identität der einzelnen Nutzer, automatisierte Erzeugung und Verbreitung von Inhalten. Was sagen Psychologen, Soziologen, Mathematiker, Informatiker und Kommunikationswissenschaftler zu dieser Frage? Welche Studien gibt es bereits, welche sind in Arbeit, wie sieht der aktuelle Wissensstand aus?
Was tun? Das wollen wir mit dem Publikum diskutieren und erarbeiten. Wir sammeln Ideen und Lösungsvorschläge und strukturieren ein gemeinsames Brainstorming. Eine Aufarbeitung des Inputs stellen wir im Anschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung. Denkbare Themen für dieses interaktive letzte Drittel:
Wer Antworten will, muss zuerst Ziele definieren. Welche Öffentlichkeit wollen wir als Gesellschaft? 
Wie übersetzen wir berufsethische Qualitätsstandards in die postredaktionelle Gesellschaft? 
Wie definieren wir Vielfalt als Zielgröße in der digitalen Sphäre? 
Wo und wie debattieren wir öffentlich Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung?

#Nackt im Netz - Wie Unternehmen intimste Daten sammeln, tauschen und verkaufen. Und was das für uns bedeutet.

Svea Eckert, Andreas Dewes

In einem der sogenannten „Beispieldatensätze“, die wir von den Unternehmen bekommen haben, waren die Browserhistorien von rund drei Millionen deutschen Nutzern. Von Bankdaten, bis hin zu intimen Wünschen und Träumen, Krankheiten und Pornos. Auch von prominenteren Persönlichkeiten, wie Politikern. Mit diesen Daten kann man Menschen „rastern“, sie aufgrund ihrer Vorlieben eingrenzen – sie aber auch ausgrenzen oder überwachen.
Die „Späher“, sind sogenannte „Browser Plug-Ins“, kleine Helfer im Alltag, Programme, die du dir selbst in deinen Browser hinein installierst. Eines davon konnten wir enttarnen: „Web of Trust“. Eigentlich gedacht, um vor Gefahren im Internet zu warnen, doch im Hintergrund wurden die Nutzerdaten verkauft. Genau wie Web of Trust gibt es viele weitere problematische Plug Ins.
Alle Daten werden sortiert, gebündelt und unterlizensiert an den, der es bezahlen kann. Dahinter steht eine ganze Industrie, die ihr Geld mit deinen persönlichen Daten verdient. Unternehmen, deren Namen man noch nie zuvor gehört hat, die aber oft hunderte Mitarbeiter haben und international aktiv sind. Oft arbeiten sie mit nicht ganz legalen Methoden – an der Grenze zur Illegalität.
In diesem Talk erzählen wir die Hintergründe zu dieser Recherche. Wie diese Industrie funktioniert, wie deine Daten erhoben werden und was mit ihnen möglich ist. Am Ende gehen wir auch auf die rechtliche Perspektive dieser Datensammelei ein und geben einen Ausblick darauf ob und wie man sich schützen kann.
Das Projekt #nacktimnetz wurde u.a. veröffentlicht bei Panorama (ARD), Panorama 3 (NDR), Zapp (NDR), tagesschau und tagesthemen. Es entstand gemeinsam mit Svea Eckert (NDR), Jasmin Klofta (NDR), Kian Badrnejad (NDR), Stefanie Helbig und Jan Lukas Strozyk (NDR). Als Experten wirkten u.a. Andreas Dewes und Mike Kuketz mit.
 
Leitfaden:
Einleitung und Hintergrund
Wer sammelt deine Daten zu welchem Zweck?
Browser PlugIns: Eine sehr effektive Methode
Rechtliche Perspektive – ist das überhaupt erlaubt?
Mythos Anonymisierung, was die Daten zeigen
Ausblick: Können wir unsere Privatsphäre überhaupt noch schützen

Etwas Empirie: Was wir wirklich über Filterblasen, Fake-News und die digitale Öffentlichkeit wissen (en)

Konrad Lischka, Christian Stöcker

Wir setzten der leicht hysterischen Debatte über Öffentlichkeit in der digitalen Sphäre Rationalität und Empirie entgegen. Wir beantworten nach bestem Wissen und Gewissen drei Fragen: Was wissen wir darüber, wie Algorithmen, Plattformen, Bots etc. die Öffentlichkeit verändern? Was wissen wir nicht? Was tun?
Wir analysieren und präsentieren die empirischen Ergebnisse zu Merkmalen von Inhalten, Nutzern, Medien und Plattformen. Welche Faktoren wirken auf Öffentlichkeit und Diskurs in der digitalen Sphäre? Zum Beispiel: Emotionalisierte Inhalte, Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung bei Aufmerksamkeitsverteilern, Psyche und soziale Identität der einzelnen Nutzer, automatisierte Erzeugung und Verbreitung von Inhalten. Was sagen Psychologen, Soziologen, Mathematiker, Informatiker und Kommunikationswissenschaftler zu dieser Frage? Welche Studien gibt es bereits, welche sind in Arbeit, wie sieht der aktuelle Wissensstand aus?
Was tun? Das wollen wir mit dem Publikum diskutieren und erarbeiten. Wir sammeln Ideen und Lösungsvorschläge und strukturieren ein gemeinsames Brainstorming. Eine Aufarbeitung des Inputs stellen wir im Anschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung. Denkbare Themen für dieses interaktive letzte Drittel:
Wer Antworten will, muss zuerst Ziele definieren. Welche Öffentlichkeit wollen wir als Gesellschaft? 
Wie übersetzen wir berufsethische Qualitätsstandards in die postredaktionelle Gesellschaft? 
Wie definieren wir Vielfalt als Zielgröße in der digitalen Sphäre? 
Wo und wie debattieren wir öffentlich Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung?

How to raise money for open source projects

Elisa Lindinger, Julia Kloiber, Dan Meredith

The Open Tech fund and the Prototype Fund are funding programs that seek to challenge the status quo – they don’t merely want to encourage the development of new tools – they grow new sustainable and diverse communities. Their role is versatile and challenging.  In this session we offer you a look behind the scenes of two major funds for open source projects. We’ll answer questions that you can’t find on any FAQ page. We’ll talk about challenges, genius ideas, good and bad proposals,  bureaucracy, community building and more. 

Innenminister de Maizière im netzpolitischen Dialog

Thomas de Maizière, Markus Beckedahl, Constanze Kurz, Geraldine de Bastion

Sowohl im Input als auch im Debattenfomat geht es um die Spannungsfelder Privatisierung von Recht und öffentlichem Raum, Geheimdienste; IT-Sicherheit und BSI, den Bundestagshack, auch Bezug nehmend auf einen unserer diesjährigen thematischen Schwerpunkte; technologische Interferenzen mit demokratischen Prozessen.

Es geht um Datensparsamkeit und Biometrie sowie die Zukunft des Datenschutzes, Cyberkapazitätenbildung des Bundesregierung und Staatstrojaner - und um alles was ihr schon mal gerne vom Bundesinnenminister wissen wolltet.  

Innenminister de Maizière im netzpolitischen Dialog (de)

Thomas de Maizière, Markus Beckedahl, Constanze Kurz, Geraldine de Bastion

Sowohl im Input als auch im Debattenfomat geht es um die Spannungsfelder Privatisierung von Recht und öffentlichem Raum, Geheimdienste; IT-Sicherheit und BSI, den Bundestagshack, auch Bezug nehmend auf einen unserer diesjährigen thematischen Schwerpunkte; technologische Interferenzen mit demokratischen Prozessen.

Es geht um Datensparsamkeit und Biometrie sowie die Zukunft des Datenschutzes, Cyberkapazitätenbildung des Bundesregierung und Staatstrojaner - und um alles was ihr schon mal gerne vom Bundesinnenminister wissen wolltet.

Innenminister de Maizière im netzpolitischen Dialog (en)

Thomas de Maizière, Markus Beckedahl, Constanze Kurz, Geraldine de Bastion

Sowohl im Input als auch im Debattenfomat geht es um die Spannungsfelder Privatisierung von Recht und öffentlichem Raum, Geheimdienste; IT-Sicherheit und BSI, den Bundestagshack, auch Bezug nehmend auf einen unserer diesjährigen thematischen Schwerpunkte; technologische Interferenzen mit demokratischen Prozessen.

Es geht um Datensparsamkeit und Biometrie sowie die Zukunft des Datenschutzes, Cyberkapazitätenbildung des Bundesregierung und Staatstrojaner - und um alles was ihr schon mal gerne vom Bundesinnenminister wissen wolltet.  

Notes from an Emergency

Maciej Ceglowski

For the past five months, tech workers have been organizing and coordinating to try to dismantle the apparatus of commercial surveillance we've built, before it can be used against us. This is a report on those efforts.